fr 9.oktober 2009
ab 20h | eintritt frei | kv röda
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Zum 5. Jahrestag der letzten ausgestrahlten Live-Sendung des legendären englischen Radiomoderators JOHN PEEL: dora diamant, die_rich, christapost bringen mit ihrem Fundus an Peel-Sessions und BBC-Sendungen auch ein Stück Musik- und Radiogeschichte ins Röda. Und in Anlehnung an John Peels „Festive 50s“ www.bbc.co.uk/radio1/johnpeel/festive50s können MusikfreundInnen schon im Vorfeld des Musikabends die Beschallung ebendieses mitgestalten:
Jede/r kann am Ende dieses Artikels aus einer Liste von Peel-Sessions drei Lieblingsbands wählen – die 50 meistgenannten werden dann am 9.10. zwischen 22 und 1 Uhr gespielt.
Mit Sessions von Wire über Shellac, The Fall, The Ex, Pan Sonic oder Can bis Autechre, Sonic Youth, Birthday Party und vielen anderen mehr. Mit dabei sind auch Auszüge aus seinen Radiosendungen, samt Gustostückerl der Peel’schen Radiomoderationen.
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Am 25. Oktober 2004 starb der bekannte britische Radiomoderator und DJ John Peel. Seither gedenken am Jahrestag seiner letzten ausgestrahlten Live-Radiosendung Musikschaffende und Peel-Fans des berühmten DJs und FC Liverpool- Anhängers.
John Robert Parker Ravenscroft, so John Peel mit bürgerlichem Namen, zählte schon zu Lebzeiten zu den einflussreichsten Plattenauflegern und Radiomoderatoren weltweit. Seine Sendungen boten eine seltene Vielfalt und seine Begeisterung für Musik war authentisch – was immer ihn faszinierte, was immer ihm auch gefiel, es fand den Weg in seine Sendungen. So lässt sich erklären, wie Country, Death-Metal, Punk, Hardcore, World Music, Hip Hop, Techno, New Wave, Reggae, Death Metal, Industrial und so weiter, wie alle möglichen Musikrichtungen in eine Sendung passten. Über 2.000 MusikerInnen haben seit Beginn von Peels Laufbahn bei BBC, wohin er nach seiner kurzen Tätigkeit als Radiomoderator beim Piratensender Radio London kam, rund 4.000 Sessions aufgenommen.
“I just want to hear something, I haven’t heard before”
Willfährige Musikauswahl und Geschmacksdiktatur waren ihm fremd. Er folgte nie dem Massengeschmack oder den Hartnäckigkeiten der Musikindustrie. Eines seiner Konzepte lautete: “I just want to hear something, I haven’t heard before”. Er entdeckte neue Talente und Musikrichtungen und löste damit neue Trends, vor allem im Independentbereich, aus. Einige Beispiele: die englische Band The Fall, die japanische Combo Melt Banana oder aktueller, White Stripes.
Und dann war er plötzlich nicht mehr da. John Peel starb 2004 überraschend während seines Urlaubs in Peru, an Herzinfarkt, mit 65. Den Tag seiner letzten Radio-Sendung, den 11. Oktober, haben seine Fans zum John Peel-Day erhoben.






