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do 10.dezember 2009

beginn 18.00 | eintritt frei | kleiner saal| gaj steyr

Von der Liebe zur Natur und dem Hass auf das Fremde
Umweltschutz wird spätestens seit den 1980er Jahren als ein linkes Thema verstanden. Die Bilder reichen vom Protest gegen das Atomkraftwerk Zwentendorf und der Besetzung der Hainburger Au, bis zu den Autobahnblockaden gegen Temelín im Jahr 2001.
Dabei wird oft übersehen das zu Beginn der mehr als hundertjährigen Geschichte der Naturschutzbewegung nationalistische, rassistische und antisemitische Positionen dominant waren. Rechte Inhalte waren auch in der Umweltschutzbewegung der 1970er und 1980er Jahre nicht zu übersehen, in Österreich war die VGÖ (Vereinigte Grüne Österreichs) als eine rechts-konservative Partei zeitweise das größte Sammelbecken für Menschen die sich im Umweltschutz engagieren wollten.
In diesem Vortrag soll die „offene rechte Flanke“ der Umweltschutzbewegung thematisiert werden. Es soll über die geschichtliche Entwicklung vom „Heimat- und Naturschutz“ geredet werden, um zu verdeutlichen wieso die Anfänge der Grünen Parteien in Österreich und Deutschland nicht so links sind, wie sie uns heute erscheinen mögen. Außerdem wollen wir die verschiedenen Strömungen im Rechtsextremismus und ihre Zugänge zum Thema Umweltschutz näher erläutern. Dabei soll auch auf einzelne Agierende am äußersten rechten Rand in Österreich eingegangen werden.
Im Land der Berge, Seen und Wälder ist der Umweltschutz nur zu oft ein „Kampffeld“ auf dem ein rechtes Menschen- und Gesellschaftsbild verteidigt wird, wir wollen über versuchen, dem Nationalismus und Rassismus im Bereich Umweltschutz auf die Spur zu kommen.

die veranstaltung findet im zuge der NOPASARAN kampagne statt
nopasaran

www.gaj-steyr.at

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